Mittagspausen Chat Köln/Hamburg mit Matthias Günther zum App Studio für iPad Publishing mit QuarkXPress 9.1

Hallo Matthias  
  Hi Jörg
gestern ist von euch das App Studio erschienen,
wie hat den die Publishing Welt das QuarkXPress 9.1
Update aufgenommen?
 
  Das Feedback war gewaltig auf die Press Releases und Webinare. Wir mussten unsere Live Webinare aufbohren, denn unser Web-Seminar Technologie Anbieter (was für ein Wort) bietet uns standardmäßig nur 500 Teilnehmer pro Webinar.

Traffic.

Einige Sachen waren seit eurer Release 9 Vorstellung überfällig
vor allen Funktionen zum anfassen

 
  Genau.
Und jetzt ist App Studio endlich da,
verfügbar, nutzbar, anwendbar.
Und es sind noch Goodies dazugekommen.
Ihr habt also den Projekt Layoutspace weiter aufgebohrt...  
  Genau,
es gibt einen neuen Layouttyp
"App Studio".
... 1024x768 Pixel für Hoch- und Querformat iPad.

Dann kommen sicher die "alten" Syncfunktionen für Inhalt und Objekte zum tragen.

Was habt ihr da verbessert?

 
  1024x768 für iPad, ja.
Andere kommen dann noch.

Und richtig, wir haben die Synchronisation, die es seit QuarkXPress 6 gibt, erweitert und verbessert und die Composition Zones und das Projekt- Layoutkonzept erweitert. Das ist jetzt noch mächtiger.
  Lustig ist, dass sich diese Konzepte
jetzt so nahtlos und intuitiv in App Studio bedienen lassen, als hätten wir es damals schon gewusst
und fürs iPad erfunden ;-)
... Weitblick, ja  
  Crossmedia eben,
unsere Strategie seit v6
oder sogar QuarkXPress 5.
  Das Projekt- Layoutkonzept mit synchronisierten Inhalten war erstmals in QuarkXPress 6
Ich kenn kaum jemanden, der Composition Zones im großen Stil nutzt. Für Kombination von Fließtext und Anzeigen scheinbar unpassend.
Jetzt in Hinblick auf iPad Publishing eine ziemliche Wegverkürzung...
 
  Ein paar größere Kunden nutzen die CZs schon in Printprojekten.
Die Hauptverwendung habe ich
in Flash / HTML Kombiprojekten gesehen.

Im Print sind die Vorteile für mehrere Layouts oder Composition Zones eher bei crossmedialen Projekten offensichtlich oder wenn ich Inhalte über mehrere Layouts abgleichen will.
... wie ist den dieser "neue" Arbeitsablauf gestern in den Webinaren aufgenommen worden?  
  Gut.

Beim iPad ist das anders,
da will ich ja meistens ein Hochformat
und ein Querformat und gleiche Inhalte und Designs natürlich nur einmal erstellen und synchronisieren.
Wir nutzen auch Composition Zones
im iPad Layout für Slideshows,
die nicht nur Bilder zeigen, sondern auch wieder Layouts. Quasi Seite in Seite.
Und natürlich bei den scrollbaren Bereichen.
  Bei uns im Forum hat ein Kunde 30 Minuten nach Ende des eSeminar zu App Studio stolz über sein erstes AVE auf dem iPad berichtet.
Hast du dazu einen Link?  
  http://forums.quark.com/p/26699/106533.aspx#106533
Tony Redhead war schnell.
Bei der App Studio Entwicklung sind auch die Franzosen von Aquafadas beteiligt. Die machen das ganze als Plugin für Adobe InDesign.
Was sind die wesentlichen Unterschiede?
 
  Ja genau, wir nutzen Aquafadas’ Technologie für die interaktiven Funktionen, die die iPad Publishing Funktionen in QuarkXPress 9.1 ergänzen.
QuarkXPress mit dem Projekt-, Layout- und Composition Zone-Konzept ja architektonische Vorteile gegenüber InDesign. So können wir z.B. Hoch- und Querformatlayout in der gleichen Datei (=QXP) abspeichern, brauchen also keine Datenbank. Das iPad-Layout kann einfach weitergegeben und auf anderen Rechner weiterverarbeitet werden.
  Und wir haben damit ein paar schöne Konstrukte mehr. Wie Scrollbare Bereiche und Layoutsldieshows.
P wie Projekt. o.k.
... Scrollbare Bereiche hat InDesign CS 5.5 auf. Das Handling, besser die Anlage von "scrollbaren Bereichen" ist etwas technischer gehalten.
Haben die Leute das mit mitlaufenden Bild verstanden? Wie war der Eindruck?
 
  Ja, super spannend, sieht cool aus
und fühlt sich iPad-typisch an
und eben nicht wie ein interaktives Printlayout ;-)

Und da das in QuarkXPress ein App Studio Layout in einem anderen iPad Studio Layout ist, auch sehr verständlich. Schau dir mal das Video von Dan an.
Warte.
Hier:
youtu.be/0588Wjz9B9w
(sorry auf Englisch)
 

Danke später ist Filmzeit.

Und das Konzept der Layoutslideshow ist auch angekommen?
 
  Auch hier sind die Einzelseiten der Slideshow ja auch wieder ein QuarkXPress Layout im gleichen Projekt. Das ist einfach und sehr übersichtlich. Und kein Umweg über Photoshop nötig, um Layoutseiten umzuwandeln.
Umwandlungsschritte gespart o.k.
Und mit euren Preismodell geht es jetzt wieder zurück zum Desktop Anwender? Wie waren da Reaktionen?
 
  Es kommt weltweit sehr gut an, dass unser Preismodell einfach und vorhersagbar ist. Dass man keinen Service buchen muss, kein System installieren, keine monatlichen Gebühren zahlen und vor allem keine Downloadkosten. Quasi alles vom Desktop, eben iPad Publishing für alle.
Überschaubarer Digital Publishing Volkswagen ...
und damit planbarer.
 
  Und günstiger :-)
Ihr sagt vier Arbeitsschritte... und das alles vom Desktop aus?  
  Genau.
1. Schritt: Erstellen des iPad Layouts und Anreichern mit Interaktivität in QuarkXPress.
2. Schritt: App und Titel im Publishing Portal (online) konfigurieren, also welche Art von App (Kiosk, Single App), welcher Titel in welcher App etc.
3. Schritt: App mit App Studio Factory erstellen (dafür brauchst du einen Mac, alles andere geht auch auf Windows)
4. Schritt: AVE selbst hosten und App bei Apple einreichen.
  Also bis auf den Browserschritt alles vom Desktop
nett
AVE ist das Pendant zu .folio. Ein gezipter XML Container mit interaktivem iPad Layout.
Könnt ihr denn auch "Vektoren" ausgeben?
 
  Korrekt. Und ja, "Vektoren" gehen auch (im AVE-Doc Format). Und Schriften können auch Schriften bleiben (z.B. um hineinzuzoomen).
Randscharf... und bleibt dann eine Schriftlizenzfrage...  
  Ja
Interaktives anreichern ist das eine, wie ist es denn mit Hypelinks im Text?  
  Geht mit den bekannten Werkzeugen von QuarkXPress bzw. über interaktive Buttons.
aber keine Autoerkennung?  
  Über AppleScripts oder QuarkXPress Server wahrscheinlich schon.
o.k.

Geht hier jetzt weiter - Danke für die Zeit und den Einblick
 
  Gerne, immer doch!
Aufzeichnung eSeminar von Matthias Günther «App Studio – Teil 1» Anleitung zum Nachbauen. Artikel Per App Studio auf das iPad von Detlev Hagemann im publisher.ch. Preismodelle - update 110908 Übersicht von Georg Obermeyer im cleverprinting.de Newsletter

(Digital) Publishing: Medium von Inhalt trennen - von der Musik lernen


Anfang der weitergeleiteten E-Mail:

Medium von Inhalt trennen
Von der Musik lernen

Musik ist Musik. Ob in Vinyl geritzt, auf Kassette, CD, iPod, auf dem PC. Es geht um den Inhalt, das Medium ändert sich. Ganz anders im Publishing. Hier bestimmt der Inhalt die Form: Buch ist Buch, Magazin ist Magazin, Zeitung ist Zeitung. Inhalt und Form sind nicht getrennt. Dies genau führt zu endlosen, sinnlosen Diskussionen. «Ist ein Buch nur ein Buch, wenn es gedruckt ist?». «Mit der elektronischen Zeitung lassen sich keine Fliegen totschlagen!». Da hat uns die Musikindustrie was voraus!

Haeme Ulrich im April 2011

April 2010 ... vom analogen zum digitalen Layoutworkflow …

Joy_lay-workflow-v1-20100601-224758

  Bild aus dem oyen.de 404 Blog

 

April 2010 

Gute Katalogdoppelseiten erzählen durch geschickte Bild-Text-Arrangements eine zusammenhängende Geschichte… steht einmal das Grundthema fängt die Seitengrundbestückung mit einer Vorauswahl von Produkten an. Bild und Textbriefings werden parallel umgesetzt und erste „Visualisierungen“ zur Abstimmung bereitgestellt…

Annotierungen 01 helfen dabei zwischen Kreation und Verkauf Bild, Text und Layoutanmerkungen auszutauschen. Weitere, intelligente Verbindungen, wie 02 für Textvarianten, wie 03 Platzhalter für Sprachrelevante Wechselmotive und Preise und 04 Bildverknüpfungen, erlauben einen kontrollierten Austausch mit Informationssystemen. Der Layoutstatus 05, beginnend ab Seitenplanung, über Umsetzung der Briefings bis zur finalen Seitenfreigabe, wird überwacht.

… Analog bedeutet das im besten Fall 3-6 Papierausdrucke und einige Wege zum Drucker, Besprechungsräume.. digital sind das 3-6 Besuche in einer kollaborativen Webanwendung, ohne Gang zum Drucker und Koordinierung von Besprechungen, bis eine abgestimmte Doppelseite, ihren Weg in die Weiterverarbeitung Print findet und inhaltlich für Web und Devices aufbereitet werden kann…

April 2011 - digi:media in Düsseldorf zeigt (bezahlbare) Lösungen schon währrend der Layoutphase Abstimmungsprozesse und Änderungen auf breite Schulter virtuell zu verteilen.

Der Weg ist das Ziel: Via Daten über Layout zum Ausgabekanal (Print/Web/mobile Device)

Daten-layout-ausgabe-oyen-2011

 

2011 Der Weg über Daten > Layout > Ausgabe ist vielfältiger geworden… mehr dazu in der nächsten @publishing #Sprechstunde

Bild via scribd.com auf mobilen Endgeräten betrachten - Mindmap als PDF laden

Passend dazu das Editorial von Martin Spaar Publishing 3.0: Revolution nach bekanntem Schema Publisher Ausgabe 6/2008 und der Artikel «DTP und Heavy-Metal waren gestern, jetzt kommt Publishing 3.0» skizzieren wir die Umrisse einer neuen Publishing-Revolution. Publishing 3.0 ist datenbankgetrieben, XML-basiert, internetgestützt und vor allem kundenzentriert. Statt Einbahn-Workflows werden künftig dynamische Prozesse unser Tun prägen. Das heisst, die Abläufe werden komplexer, IT-lastiger und von allen Beteiligten wird entsprechendes Know-how verlangt – zusätzlich zu den klassischen Kompetenzen in den Bereichen Bild, Typografie, Layout und Gestaltung notabene!...  weiterlesen als PDF / HTML

Outline
Da die MindMap unterschiedliche mögliche Wege zwischen Daten über Layout zur vielfältigen Ausgabe abbildet, habe ich zur schnelleren Ermittlung von Reibungspunkten und Optimierungspotentialen ein Outline Dokument mit CarbonFin erstellt.


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